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Zeit, Prozeß, Evolution und Geschichte in Parsons' Sozialtheorie
pp. 155-196
in: Frank Welz, UWE Weisenbacher (eds), Soziologische Theorie und Geschichte, Berlin, Springer, 1998Abstract
Der Sozialtheorie Talcott Parsons' eilt der Ruf voraus, ahistorisch zu sein, eine Präferenz für Statik, Bestände und Konsens, für Strukturen und deren Erhaltung zu haben und gerade darin den sozialwissenschaftlichen Funktionalismus zu begründen. Eine solche Auffassung kann zudem damit argumentieren, daß Parsons selbst eine befriedigende Erklärung sozialen Wandels und historischer Prozesse im Theorierahmen des Strukturfunktionalismus für nicht möglich gehalten hat.1