
Publication details
Verlag: Springer
Ort: Berlin
Jahr: 2016
Pages: 91-103
Reihe: Veröffentlichungen des Instituts Wiener Kreis
ISBN (Hardback): 9783319223650
Volle Referenz:
, "Le marxisme de Neurath", in: Wissenschaft und Praxis, Berlin, Springer, 2016


Le marxisme de Neurath
pp. 91-103
in: Christian Bonnet, Elisabeth Nemeth (eds), Wissenschaft und Praxis, Berlin, Springer, 2016Abstrakt
Es könnte seltsam und unpassend scheinen, von Neuraths „Marxismus“ zu sprechen, wo doch weder seine politische Ökonomie noch seine Gesellschaftstechnik noch seine Glückslehre (Felicitologie) von marxistischen Konzepten geprägt sind. Den Marx Neuraths müssen wir woanders suchen: in seiner Erkenntnislehre der Sozialwissenschaften, die er im Wesentlichen um seine Empirische Soziologie von 1931 herum entwickelt hat. Das Profil, das sich dort abzeichnet, ist ein Marx, der eher Philosoph als Ökonom oder politischer Aktivist ist, ein junger Marx, aber kein „Junghegelianer“, vielmehr ein Materialist der alten Schule, ein Marx, der übrigens zur selben Zeit – dank der Arbeiten von David Riazanov – in den Marx-Engels-Archiven in Moskau wieder entdeckt wird. Wir werden an drei Beispielen die vielen Gesichter von Neuraths Marxismus sowie die Unterschiede zu anderen, besser bekannten marxistischen Traditionen darzustellen versuchen.
Cited authors
Publication details
Verlag: Springer
Ort: Berlin
Jahr: 2016
Pages: 91-103
Reihe: Veröffentlichungen des Instituts Wiener Kreis
ISBN (Hardback): 9783319223650
Volle Referenz:
, "Le marxisme de Neurath", in: Wissenschaft und Praxis, Berlin, Springer, 2016