

Sinn und Gedächtnis
pp. 27-38
in: Oliver Dimbath, Michael Heinlein (eds), Die Sozialität des Erinnerns, Berlin, Springer, 2014Abstract
Der Ausgangspunkt des Beitrags sind die Differenzen in den theoretischen Grundlagen der Forschungen zu sozialen Gedächtnissen, einerseits die von Jeffrey Olick am Verständnis des Kulturbegriffs festgemachte Kluft zwischen subjektivem und objektiv-symbolischem Verständnis von sozialen Gedächtnissen und andererseits die Differenz zwischen interaktionsbasierten und differenzierungstheoretischen Ansätzen. Eine Überbrückung dieser Differenzen kann nur auf einer entsprechend abstrakteren, grundbegrifflich neu zu justierenden Ebene gelingen. Hierfür schlage ich die Begriffe Generalisierung, Sinn und Situation vor entwickle einen für die Gedächtnisforschung geeigneten Sinnbegriff.